Stadtbalkon am Bautzener Platz und die verbesserte Rampenführung

Am nächsten Mittwoch, 17.08.2011 tagt der Ausschuss für Stadtplanung ab 17:00 im Sitzungsraum 1110 an dem wir zahlreich teilnehmen wollen. Wer eine Stunde vor der Sitzung Zeit hat, kann noch an der Demo zu B-Plan Barbarossastr. 59 teilnehmen!

Bei der Sitzung geht es u.a. um den geplanten Stadtbalkon am Bautzener Platz und die verbesserte Rampenführung auf der von uns aus gesehenen westlichen Seite. Hier mehr Infos dazu.

Der Antrag, der diesmal von der CDU (H. Zander) eingebracht wird:
Die Bezirksverordnetenversammlung wolle beschließen:
Das Bezirksamt wird ersucht, den in den Planungen zum Nord-Süd-Grünzug vorgesehenen sog. Stadtbalkon am Bautzener Platz nicht zu verwirklichen.

Stattdessen sollen die damit freiwerdenden Mitteln für eine „verträglichere“ (umweltschonendere), gewendelte (Serpentinen-)Rampenführung des Geh- und Fahrradweges (entsprechend der im Gutachten zum Eingang Yorckbrücken/ Flaschenhalspark dargestellten Version) im Bereich zwischen der Kolonnenstraße und der Monumentenstraße verwendet werden.
Damit sollen die vorhandenen Gehölze und Bäume weitestgehend erhalten bleiben.
Darüber hinaus sollen die eingesparten Mittel dazu verwendet werden, den „Grünstreifen“ entlang der Bautzener Straße wieder aufzuforsten und damit den ursprünglichen Schutz zwischen Bahngelände und angrenzender Wohnbebauung wieder herzustellen.

Begründung:
Entsprechende Äußerungen in den Werkstattgesprächen, Stellungnahmen von Anwohnerinitiativen und zuletzt ein Gespräch vor Ort mit der Anwohnerschaft haben ergeben, dass der sog. Stadtbalkon von den Anwohner/innen, für die dieser in erster Linie einen Effekt gehabt hätte, abgelehnt wird.
Jedoch wird Wert darauf gelegt, dass die Bepflanzung, die im Spätsommer 2010 durch Rückschnitte des Bezirksamtes und im März durch einen Frühjahrsputzeinsatz der BSR gelitten hat, wieder attraktiver gestaltet wird.
Es wird auch befürchtet, dass durch die langen Rampen des Fahrradwegs im o.g. Bereich entlang einer weiten Strecke die Böschung gerodet werden muss. Statisch, sowie vegetativ, müsste dann die Böschung komplett neu hergestellt werden. Neuanpflanzungen könnten nur teilweise – dann aber erst in mehreren Jahren – den Bestandsverlust kompensieren.
Eine Entschleunigung durch bspw. einen gewendelten Zugang ist wünschenswert und trägt zur allgemeinen Sicherheit bei. Varianten der Ausführung der Wendelung sind zu prüfen.
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Da der Antrag innerhalb der CDU umstritten ist, möchten wir mit den Unterschriftenlisten, die wie immer in den Kiosken und bei Albert ausliegen, den sinnvollen Antrag unterstützen.
Bitte unterschreibt alle bis nächsten Mittwoch 16 Uhr, da ich die Listen dann einsammeln muss um sie den Teilnehmern der Ausschuss Sitzung zu überreichen.

Wer selbst noch Unterschriftenlisten ausdrucken und sammeln möchte, kann die pdf-Datei hier downloaden. Außerdem frisch online: Fotos vom „Zauberwald“ und unser Anschreiben zur Alternativen Rampenlösung auf dem Gebiet der M&S Group.

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