Post vom Senat

Liebe Nachbarn & Freunde,

wir haben heute Post vom Senat erhalten und das möchten wir Euch nicht lange vorenthalten.

Außerdem gab es ein Treffen mit der SPD und es liegt uns ein Bericht aus der Verwaltung vor: BVV-Te-Schö, Ausschuss für Stadtplanung vom 12. Januar. Dort heißt es…

Bebauungsplan 7 -1

Das in der Öffentlichkeit diskutierte Bauprojekt innerhalb des Plangebietes des Bebauungsplans 7-1 für das Gelände zwischen Monumentenstraße, Bezirksgrenze, Dudenstraße und der Fernbahnanlage Zentraler Bereich im Bezirk Tempelhof – Schöneberg, Ortsteil Schöneberg, wird gemäß des Auftrages aus dem Beschluss der BVV vom 29.09.2010 ( DS-Nr.: 1503/XVIII ) und nach Abstimmung mit dem Investor, in der Sitzung am 28.02.2011 beim Berliner Baukollegium vorgestellt.

Dieses im Jahr 2008 geschaffene Gremium Baukollegium (Planungsinstrument der Senatsbaudirektorin) berät im Zusammenwirkung mit dem Bezirk zu Fragen der Baukultur, Stadtentwicklung und –gestaltung, wobei im Mittelpunkt auch die Diskussion mit dem Vorhabenträger steht. Das Ergebnis des Berliner Baukollegiums wird als Empfehlung in die weitere Projektarbeit des Bebauungsplanes 7-1 einfließen. Derzeit erfolgt beim Investor eine Überarbeitung der Planung, insbesondere werden dabei die Höhenentwicklung der Gebäude, die Fragen des Mikroklimas sowie das Bereitstellen von Abstellplätzen für den ruhenden Verkehr bearbeitet.
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Die SPD Abteilung Kreuzberg 61 hat 2 Vertreter der BI Eylauer Straße am 22. Februar eingeladen, über die Anliegen der BI zu berichten und über sie zu diskutieren. Die SPD-ler befürworteten grundsätzlich, dass innerstädtischer Wohnraum geschaffen wird, doch sollte er bezahlbar sein.

Hochpreisige Eigentumswohnungen entsprächen nicht dem aktuellen Bedarf.
Das konkrete Bauprojekt, der 300 Meter lange Betonriegel zwischen Monumenten- und Dudenstraße, wurde von ihnen schon wegen der schieren Baumasse skeptisch beurteilt.
Die Absichten der Investoren Mamrud und Smuskovic, das Gelände nur zu entwickeln und dann als einzelne Baugrundstücke weiterzuverkaufen, lasse nicht auf Ernsthaftigkeit der Planung schließen.

Debattiert wurde auch, ob der Standort angesichts von giftigen Altlasten im Boden, Bahnlärm, der Lage inmitten einer Frischluftschneise und der stadtklimatischen Folgen einer großräumigen Bebauung überhaupt für eine Wohnbebauung geeignet ist.
Die derzeit dort betriebene Müllkippe mit gefährlichen Abfällen erhöht die Risiken noch weiter.
„Das würde ich mir als Familie mit Kindern gut überlegen,
ob ich ausgerechnet da bauen will“, sagte eine Zuhörerin.

Stefan Böltes, der stellvertretende Vorsitzende der SPD-Fraktion in der Bezirksverordnetenversammlung Tempelhof-Schöneberg, berichtete, dass der Bebauungsplan derzeit vom Bezirksamt und den Investoren überarbeitet und offenbar deutlich abgespeckt wird. Er sagte der BI Unterstützung bei ihren Bemühungen zu, die illegale Mülldeponie zu schließen.

Und hier noch ein Gruß von Herrn Andjelkovics Mitarbeitern.

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