Neue Woche, neuer Plan: Wir geben nicht auf!

Die Motorsägen heulen wieder – und wir halten dagegen. Sehen Sie auf unseren Fotos, wie es vor der Rodung war und wie es nun am Lokdepot aussieht. Unterstützen Sie die Arbeit der BI Viktoriakiez, indem Sie unsere neuen Spenden-Möglichkeiten nutzen.am-lokdepot-monumentenstrasse-kreuzung-vorher-nachher

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6 Kommentare zu Neue Woche, neuer Plan: Wir geben nicht auf!

  1. T.F. sagt:

    Macht unbedingt weiter! Wie nötig es ist zeigt das hier: „Noch eine Partizipationsfarce“

    http://baumschutz.wordpress.com/2012/02/19/fernradweg-flaschenhals/

  2. Jens sagt:

    Der nächste Jubelartikel…
    http://www.immobilien-zeitung.de/114416/wohnungen-statt-gewerbe-am-lokdepot

    Die BI-Kritik wird zwar kurz erwähnt, aber einfach vom Tisch gewischt. Zitiert wird nur Investor Bestgen. Und viele Kritikpunkte wie die mangelnde Transparenz der Verwaltung bei Ihren gewagten einseitigen Entscheidungen zugunsten des Investors bleiben schlicht unerwähnt.

    Halbwegs interessant ist immerhin der letzte Absatz…
    „Überhaupt, sagt Bestgen, gebe es für zwölf der 38 Einheiten des ersten Abschnitts schon Reservierungen. Und das ganz ohne Werbung. Durch die Proteste der Bürgerinitiative sei das Vorhaben so bekannt geworden, dass schon vor dem offiziellen Verkaufsstart Anfang März Anzahlungen für drei der geplanten Wohnungen des ersten Abschnitts auf dem Konto der UTB eingegangen seien.“

    Dann kann Herr Bestgen sich ja nun für unsere „Werbemaßnahme“ mit einer Spende revanchieren!

  3. Stefan sagt:

    Noch ein aktueller Bericht – mit einem interessanten Detail!

    „Die Gerüchteküche im Kiez munkelt, die Zusage des neuen Investors, die über die letzten Monate auf dem Gelände gewachsene illegale Mülldeponie auf seine Kosten zu beseitigen (es ist die Rede von bis zu 80.000 Euro), habe den Ausschlag gegeben, dass die Baugenehmigung so schnell und unbürokratisch erteilt wurde.“

    http://www.kiezundkneipe.de/artikel/schlechte-aussichten-fur-die-gute-aussicht

  4. Hans-Dieter sagt:

    So, dann teste ich mal Eure Einstellung zur Meinungsfreiheit:
    Eure Initiative (und die gar nicht so zahlreichen vergleichbaren) ist so ziemlich das konservativste, was es in Berlin gibt. Diese Stadt lebt von der Veränderung, sich ihr in den Weg zu stellen, nur weil die eigenen Pfründe betroffen sind, ist purer Egoismus. Ihr profitiert doch von den Bauten – bei Euch wird es definitiv ruhiger! Und es gab eine Müllkippe, die nun weg kommt. Hättet Ihr sie lieber behalten? Und was Ihr ‚Zauberwald‘ nennt und oben so schön tendeziös fotografiert (gutes Wetter = gut, schlechtes Wetter = böse), war nichts als eine bewachsene Industriebrache. Aber was der größte Witz ist: Ihr habt doch günstige Wohnungen! Und die Mietsteigerungen, die rechtlich möglich sind, könnt ihr locker bewältigen, wenn Ihr diese Energie hier in Arbeit steckt! Währt Ihr so sozial wie Ihr tut, würdet Ihr Euch um die echten Verlierer kümmern, die meist ausländischen Sozialwohnungsbewohner z.B. rund um den Anhalter Bahnhof. Aber was tippe ich hier, wird ja ohnehin zensiert …

  5. A. K. sagt:

    @“Hans-Dieter“:
    So liest sich PR, die mit dem Rücken zur Wand steht. Ob es nun um den „Prenzlberg“ geht oder um Mitte oder „Kreuzkölln“, es sind immer dieselben Phrasen („Diese Stadt lebt von der Veränderung“ bla, bla, bla), immer dieselben Unterstellungen und Diffamierungen. Ich kann’s allmählich nicht mehr ertragen.

  6. @Hans-Dieter: „wir sind 2010 der Einladung des BA T./S. gefolgt und haben uns über das Bauvorhaben informiert. Wir haben uns damals nicht vorstellen können, dass sich der anschließende Entscheidungsprozess zu einer solchen Farce entwickelt. Sie haben ja recht, viele Stadtteile könnten durch das Engagement ihrer Bewohner profitieren. Berlin verändert sich permanent, aber wir kennen die Stadt alle schon lange genug, um zu wissen, dass sich nicht jede Veränderung positiv auswirkt. Die Stadt braucht vor allem bezahlbare Wohnungen für Arbeitnehmer, die in der Stadt ihr Lebensunterhalt verdienen und auch dort wohnen wollen.“

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