Gesprächsnotiz vom Ortstermin

Ortstermin 19.10.12 9:00 Eylauer Straße 7 HH 4.OG
Frau Dr. Klotz, Bezirksstadträtin für Gesundheit, Soziales, Stadtentwicklung, Herr Kroll, Leiter des Stadtentwicklungsamtes Tempelhof-Schöneberg, Herr Schaaf, Bewohner Eylauer Straße 10, Frau Kroll, Bewohnerin Eylauer Straße 7, Dipl. Ing. Landschaftsplanung

Es wird auf jeden Fall gebaut. Der Käufer eines Grundstücks hat das Recht, dieses maximal auszunutzen.
Frage: muss jedoch die zulässige Ausnutzung (GFZ) auf jeden Fall überschritten werden?
Es existiert z.Z. kein aussagekräftiges und professionelles Klimagutachten, dies wird aber vom Bezirksamt T-S in Auftrag gegeben.
Auf die bisher vorgesehene Remisenbebauung wird stellenweise verzichtet.

Anmerkung: bei der Bepflanzung von Höfen und Dachflächen ist auf eine strukturreiche, naturnahe Pflanzenwahl zu achten.

Es wird drei Öffnungen im Sockelgeschoss geben, durch die es zur Luftzirkulation im Innenhofbereich kommen soll.

Frage: Inwieweit es hier tatsächlich zu Luftzirkulation, bzw. –austausch, besonders auch in bioklimatisch ungünstigen Zeiten im Sommer, kommen kann und ob dieser Luftaustausch auch bei den Bewohnern der obersten Stockwerke ankommen wird, sollte im Rahmen des Klimagutachtens nachvollziehbar nachgewiesen werden. Wichtig wäre eine höhengenaue Gebäudesimulation (absolute Höhen) um Aussagen zur zu erwartenden Belichtungssituation zu erhalten.

Anmerkung: Herr Kroll hatte angedeutet, dass zusätzlich zu den in der Planung der UTB dargestellten Vollgeschossen halbe Geschosse als Dachgeschoss hinzukommen. Die geplante Gebäudehöhe würde dadurch nicht der Traufhöhe der Eylauer Straße entsprechen, sondern eher der Firsthöhe. Die Angaben zu den Geschosszahlen wären dann nicht eindeutig.

Allgem. Anmerkung: Die maximale Ausnutzung der zulässigen Baustellen- Arbeitszeiten, d.h. Arbeitszeiten bis zum Abend (6.30 – 18.00 z.T. auch bis 22.00) und Arbeitsbeginn Samstag ab 7.00 sowie die zusätzliche Flutlichtbeleuchtung der Baustelle in den Nächten am Wochenende verhindern für die Anwohner jegliche Art von Erholung.
Claudia Kroll, Berlin 31.10.12.

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