Eindrücke von der „Hellweg Info Veranstaltung“ am 7.10. im Kreuzberger Rathaus

Die VertreterInnen der Fa. Hellweg und,- man staune -, der Firmenchef selbst präsentierten den Plan, für das Gelände an der Yorckstrasse, einen glatt geleckten Hellweg Baumarkt nebst Nahversorgung (Das gewohnte Discounter Ensemble..).

Bei der Gelegenheit könne man auch die verwaiste historische Brücke über das Dach des Nahversorgers irgendwo in das Gleisdreieck einmünden lassen.

Wenn der Bauplan steht, soll das Ganze bis Mitte 2012 über die Bühne gehen. Alle Verschönerungsideen der Bürger werden,- soweit wie möglich-, berücksichtigt, versprach der Hellweg Chef. Ob ein Baumarkt an dieser Stelle Sinn macht oder nicht ist außerhalb jeder Diskussion. Der Hellweg-Wohltäter spendiert dafür auch einen FIFA tauglichen Fußballplatz.

In Sachen Verkehrverdichtung durch den Baumarkt werde eine Studie durchgeführt. Die 70 LKW am Tag und der Kundenverkehr werde,- wenn nötig-, durch eine fünfte Spur ein- und ausgeleitet. Wie in die Unterführung Yorckstr. eine fünfte Spur gezaubert wird, hat niemand mitgeteilt.

Auch Baustadtrat Krömer vom Bezirk Tempelhof-Schöneberg folgte der Veranstaltung aufmerksam.

Bürgermeister Schulz war sichtlich bemüht darzustellen, dass noch nicht alles feststehe und im folgenden Dialog mit den Bürgern sicher noch Raum für sinnvolle Veränderungen sei. Wir könnten uns glücklich schätzen, dass an dieser Stelle keine „Eiger Nordwand“ entsteht.
Na dann: Glück auf !

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3 Kommentare zu Eindrücke von der „Hellweg Info Veranstaltung“ am 7.10. im Kreuzberger Rathaus

  1. Finde ich alles bisher ganz gut wenn nicht sogar sehr gut

  2. Dazu kann ich nur eins sagen: :-) :-) :-).

  3. Caroline Horn sagt:

    Hellwegs Ankündigung bei der Bürgerveranstaltung im Oktober im Rathaus Kreuzberg, dass Anwohner auch ihre persönlichen Vorstellungen und Erwartungen an den Investor herantragen könnten und dass diese bei der Planung auch berücksichtigt werden würden (zumindest wurde Letzeres suggeriert), ist bereits als leicht zu durchschauende Propagandamasche entlarvt worden. Bei der Vorstellung des Hellweg-Projektes im Stadtplanungsausschuss von Tempelhof-Schöneberg im März 2011 gab es reichlich Kritik an der billigaussehenden Fassade, an der unbefriedigt gelösten Verkehrssituation, vor allem für die Bewohner der Bautzener Straße, und an der ohne Genehmigung erfolgten Baumfällungen.
    Offensichtlich ist es nicht das erste Mal, dass Hellweg bei der Auslegung des Baurechts ausgesprochen kreative Ideen erkennen ließ (Hellweg-Motto: „Ideen muss man haben“) Siehe Berliner Zeitung vom 25.11.2008 zum Baumarkt in Köpenick: „Das Unternehmen Hellweg legte das Baurecht kreativ aus und fällte dabei 185 Bäume ohne Genehmigung“.
    Das Lob, das ein Anwohner der Firma Hellweg noch im Oktober zollte, war wohl zu früh erfolgt: „Er lobte den Investor für die Bereitschaft zum Gespräch und für seine Offenheit in diesem frühen Planungsstadium“. Seit der Veranstaltung im Oktober drang nicht die geringste Information nach draußen, der erste Schock erfolgte, als innerhalb von ein paar Tagen der gesamte Baumbestand auf dem Hellweggelände beseitigt wurde.
    Für mich kann ich nur nur sagen, diese Baumarkt ist für mich gestorben!

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