Ein Kiez sagt NEIN ! Geplante Bebauung der Bautzener Straße

Eine neue Bürgerinitiative von Anwohnern der Bautzener Straße und des Bautzener Kiezes bittet um Mithilfe bei der Abwendung von weiterer Bebauung des Flaschenhalses in Sichtweite der Eylauer Straße. Kürzlich wurde bei einer Informationsveranstaltung von dem Inhaber der Fa. Hellweg (Baumarkt Yorckdreieck) eingeräumt die Bautzener Brache inzwischen mehrheitlich erworben zu haben und dort eine Bebauung von 250 Wohnungen zu planen.
Dass, in Anbetracht einer weiteren zukünftigen Baukulisse von ca. 270 Wohnungen an der Kreuzbergstraße, 200 Wohnungen an der Eylauer/ Lokdepot plus 450 Wohnungen im Möckernkiez.

Die Initiative bittet daher um eine intensive Beteiligung an ihrer Unterschriftenaktion
Ein Kiez sagt NEIN!“ Es ist beabsichtigt möglichst viele Unterschriften in kürzester Zeit zu sammeln, da die Bautzener Brache per se kein Baurecht hat und es sich hier rechtlich eindeutig/ unangreifbar um Außenbereich nach § 35 BauGB handelt. Hier also, anders als auf anderen Flächen, der Eigentümer keinen Rechtsanspruch auf Einräumung von Baurecht hat. Allein die politische Willensbildung entscheidet, ob hier gebaut werden wird oder nicht. Die Anwohner haben sich jahrelang für eine Grünfläche eingesetzt und Vorschläge dazu zusammen mit Studenten ausgearbeitet.
Deshalb ist eine Unterschriftensammlung von hoher Bedeutung um den von uns gewählten Bezirksvertretern in Tempelhof-Schöneberg zu verdeutlichen, was die Anwohner von Ihnen erwarten !
Hier kann die Unterschriftenliste heruntergeladen werden, bitte die fertig ausgefüllten Listen bei AW Spezialitäten oder im Kiosk, Eylauerstr.11 bis zum 27.11.2012 abgeben oder dort unterschreiben, vielen Dank!

Die Argumente gegen eine Bebauung und was aktiv getan werden kann, sind aus dem Infoblatt „Ein Kiez sagt NEIN“ zu entnehmen.

Am 28.11. findet um 18:30 Uhr eine Veranstaltung des BUND in der evangelisch lutherischen Kirchengemeinde/ Bülowstraße 71/72 zur Bautzener Brache statt.
Dort sollen die ersten Unterschriften (und möglichst viele!)  an Frau Dr. Klotz übergeben werden.

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