Des Herrn Andjelkovic überdrüssig…

Wie wir bereits richtig vermutet haben (siehe dazu PM 2 ) ist der illegale Müllwerker mit der legalen Entsorgung restlos überfordert. Wie wir dazu aus der SenGuv. erfahren haben, wurde er nun aufgefordert an jedem Werktag mitzuteilen, welche und wie viele Abfälle er wohin verbringt.

Zur Info:
Dieser soll bis Ende Mai alle Abfälle, incl. der Container weggeschafft haben.
Wir halten dies weiterhin für illusorisch! Daher würden wir es begrüßen, wenn sich die Senatsverwaltung jetzt schon einmal Gedanken zum „worst case Szenario“ macht!

Welche Gesetze hier auf der illegalen Mülldeponie vom Entsorger & Eigentümer nicht einghalten werden, kann hier nachgelesen werden*insbesondere Paragraph 4, Absatz 3

§ 4 Pflichten zur Gefahrenabwehr
(3) Der Verursacher einer schädlichen Bodenveränderung oder Altlast sowie dessen Gesamtrechtsnachfolger, der Grundstückseigentümer und der Inhaber der tatsächlichen Gewalt über ein Grundstück sind verpflichtet, den Boden und Altlasten sowie durch schädliche Bodenveränderungen oder Altlasten verursachte Verunreinigungen von Gewässern so zu sanieren, daß dauerhaft keine Gefahren, erheblichen Nachteile oder erheblichen Belästigungen für den einzelnen oder die Allgemeinheit entstehen. Hierzu kommen bei Belastungen durch Schadstoffe neben Dekontaminations- auch Sicherungsmaßnahmen in Betracht, die eine Ausbreitung der Schadstoffe langfristig verhindern. Soweit dies nicht möglich oder unzumutbar ist, sind sonstige Schutz- und Beschränkungsmaßnahmen durchzuführen. Zur Sanierung ist auch verpflichtet, wer aus handelsrechtlichem oder gesellschaftsrechtlichem Rechtsgrund für eine juristische Person einzustehen hat, der ein Grundstück, das mit einer schädlichen Bodenveränderung oder einer Altlast belastet ist, gehört, und wer das Eigentum an einem solchen Grundstück aufgibt.

Mülltagebuch „Was heute morgen geschah“…

kurz nach 7 Uhr: Ankunft mit weißem Laster, ohne Container oder sonstige Beladung auf dem Fahrgestell. A. hebt einen bereits links vorne auf dem Gelände stehenden, mit Baumischabfällen gefüllten großen Container auf das Fahrgestell. Inhalt des Containers wird auf der Resthalde der Baumischabfälle ausgekippt und ein wenig mit der Baggerschaufel verteilt.
Danach wird Holz aus einem kleinen Kippcontainer rechts vorne auf den an der rechten Seite lagernden großen Holzstapel gebaggert. Die Schaufel beschädigt dabei mehrfach den dort stehenden kleineren Baum. Der geleerte kleine Container wird in den nun leeren großen Container des Lasters gehoben.

8 Uhr Abfahrt mit den beiden leeren Containern.

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